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Hey Leute, Weihnachten steht vor der Tür und wir wollen die Gelegenheit nutzen, was Gutes zu tun und Haltung zu zeigen. In Deutschland gibt es fast eine Million Wohnungs- und Obdachlose. Niemand weiß, wie viele es wirklich sind, aber das Problem verschärft sich jedes Jahr weiter.

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Absolut!! Es gibt viele tolle Organisationen in Deutschland, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Leben obdachloser Menschen besser zu machen. Sei es durch Versorgung, ein temporäres Dach über dem Kopf oder medizinische Versorgung. Vor allem in den Wintermonaten können diese Menschen jede Hilfe sehr gut brauchen. Habt ihr schon was Genaueres geplant? So oder so: Wir sind sowas von dabei!

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Wir haben uns 15 Organisationen in ganz Deutschland gesucht, die Wohnungs- und Obdachlosen helfen. Wir wollen zu Spenden aufrufen und grundsätzlich ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jede Geste zählt und selbst ein einfaches „Hallo“ der täglich sichtbaren Ausgrenzung entgegenwirkt.

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Super Sache, das an Weihnachten zu machen, wenn alle im Kaufrausch sind und Leute gern etwas Gutes tun.

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Genau, wir haben im Dezember Werbeflächen in den 15 Städten. Mit denen geben wir diesen Organisationen eine Plattform, weil sie oft ein sehr geringes Budget haben, um überhaupt Aufmerksamkeit erzeugen zu können. Sie sollen hier im absoluten Fokus stehen. Der Dachgedanke wird „aufmerksamkeit schenken“.

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Ihr seid super! Toll, dass ihr sie unterstützt! Zu dieser Zeit ist nur der Werbedruck sehr hoch. Alle Marken hauen ihre Botschaften raus, um Produkte und Services an den Mann oder die Frau bringen. Jede Menge Wettbewerb um Aufmerksamkeit!

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Richtig, deshalb wollen wir die Leute auch noch mal dafür sensibilisieren, wenn der ganze Weihnachtstrubel vorbei ist.

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Perfekt! Wir unterstützen euch selbstverständlich super gern – wie wär’s, wenn wir ein paar Motive dazu entwickeln und sie unter dem Motto „jetzt mal ganz ohne fritz“ laufen lassen?

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Klingt hervorragend, legt los!

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Super, machen wir! Und was haltet ihr davon, wenn wir erst nach den Feiertagen die Bubble so richtig platzen lassen? Dann, wenn wir mehr Aufmerksamkeit bekommen und die weihnachtliche Nächstenliebe oft wieder ein wenig nachlässt?

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Hmmm?

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Was wir jeden Tag sehen, ist eine geschönte Instagram-Glitzer-Welt: Influencer, die die tollsten Orte der Welt erkunden, Fotos, die soviel Filter enthalten, dass das eigentliche Bild verfälscht wird, ein bunter Überfluss, der täglich zelebriert wird. Hauptsache hübsch und begehrenswert. Was ist, wenn wir das alles einmal aufmischen?

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Leute, das klingt super!!! Was genau schwebt euch vor?

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Wir suchen uns einen freiwilligen Wohnungslosen in Berlin, dem wir erklären, was wir vorhaben und der unseren Instagram Kanal für ein paar Tage übernimmt. Wir veröffentlichen seine Bilder mit Hashtags wie „outfit of the day“ oder „foodporn“, die klar positiv besetzt sind, aber aus seiner eigenen Lebensrealität stammen, also einen scharfen Kontrast erzeugen. Wir lassen das für ein paar Tage laufen, erklären aber niemandem, was da geschieht.

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MEGA! Aber glaubt ihr nicht, dass sich die Leute wundern und sich im Zweifel sogar darüber ärgern würden?

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Genau das soll auch passieren. Sie sollen irritiert sein, dass wir sowas veröffentlichen. Ihr habt ja sicher auch in Berlin eine Organisation ausgesucht, oder?

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Ja, die Berliner Stadtmission.

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Passt auf, wir tun uns mit ihnen zusammen und veröffentlichen ganz zum Schluss Interviews mit ein paar Wohnungs- und Obdachlosen, die die ganze Aktion aufklären und zeigen, in welcher Realität sie eigentlich leben. Denn damit beschäftigt sich kaum jemand und die meisten Menschen wollen damit leider auch lieber nichts zu tun haben. Wir wollen wissen: Was bewegt sie? Wie geht es ihnen? Wie kam es überhaupt dazu? Wie nehmen sie den Alltag wahr? Wie begegnen ihnen die Leute? Und das alles veröffentlichen wir als Aufklärungsvideo zum Schluss – auf Instagram, aber auch Facebook und YouTube.

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Grandiose Idee! Aber wie steuern wir das aus, damit genug Leute mitbekommen, was da passiert?

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Wir sollten dabei die Städte targetieren, in denen eure Partnerorganisationen ansässig sind und Leute, die sich ohnehin für das Thema Obdachlosigkeit interessieren. Außerdem auch Nutzer, die Instagram Accounts wie Bibis Beauty Palace, Sami Slimani, Dagi Bee und Co. folgen, um genau die Leute zu erreichen, die sich sonst von den schillernden Instagram-Bildchen einfangen lassen.

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Manchmal seid ihr wirklich herrlich gemein! :))) Wir haben uns hier intern abgestimmt, alle sind begeistert. Wir stellen euch zusätzliche digitale OOH-Flächen bereit, um die Aktion an den größten deutschen Bahnhöfen spiegeln zu können, und unterstützen die Berliner Stadtmission übrigens auch mit einem zusätzlichen Spendenbeitrag. Los geht’s!

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Super, ihr seid die Besten! Danke euch! Wir haben schon einen Protagonisten gefunden. Er heißt Pierre. Auch die Berliner Stadtmission ist am Start und beide finden die Aktion super und wollen sich beteiligen.

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Großartig, was für gute Leute!!

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Soooo… die ersten Instagram Stories laufen, habt ihr gesehen, dass sich schon ein paar Leute beschweren, was das soll?

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Jaaaa, super! Weiter so! 🙂

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Leute, es ist geschafft! Wir haben fast 2,5 Mio. Impressionen erreicht, mehr als 825.000 erreichte Video Views sowie fast 14.000 Website-Klicks. Die beworbenen Page Posts bei Instagram und Facebook erlangten mit 16.500 Beitragsreaktionen und ca. 350 Kommentaren sehr gute Interaktionen und lösten eine breite Diskussion über die Kampagne aus. Der Casefilm hat unsere Erwartungen auf allen Plattformen deutlich übertroffen. Bei Instagram wurde er sogar mit einem CPM von 2,11 € und einem CPV von 0,02 € extrem effizient ausgespielt. 
Außerdem hat uns Anna von der Berliner Stadtmission erzählt, dass sie im Herbst einen Ball austragen. Sie waren so hilfsbereit und unfassbar nett, dass wir sie unterstützen wollen und TLGG ihnen Sach- und Geldspenden dafür zukommen lassen wird.
Wir sind überglücklich!

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Stark, Leute! Die Rückmeldungen der Organisationen sind auch umwerfend! Wir freuen uns wie Bolle. Danke noch mal!

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Jederzeit wieder! <3

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fritz-kola
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